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Unser V8 von CCS |
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Dank des vorn eingebauten Motors und der daraus resultierenden Vorderradbelastung, ergeben sich erstaunliche Kurvengeschwindigkeiten, ohne das das Vorderrad wegschmiert. Die Hinterachse ist allerdings zu hart gefedert, jeden Stoß fühlt man im verlängerten Rücken. Etwas störend ist das Lenkerflattern in einem bestimmten Geschwindigkeitsbereich. Die Bremse ist im Gegensatz zu meinem Roadliner schon fast abartig. Mit wenig Kraftaufwand kann das Trike brachial verzögert werden. Die Bremskraft wird zu 85 % auf die Hinterräder und zu 15 % auf das Vorderrad verteilt. Gut so, denn die kleine Bremsscheibe vorn hat eigentlich nur eine Stabilisierungsfunktion und neigt so nicht zum Blockieren. |
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Beim Tanken dann die angenehme Überraschung. Bei etwas zurückhaltender Fahrweise (viel Landstraße mit Tempo 100) kommt das Teil mit knapp 14 Liter Superbenzin aus (etwas mehr wie ein getunter Käfermotor). Bei dem Fahrspaß kann ich damit leben. Die Gepäckmitnahme ist stark eingeschränkt, da kaum Verstaumöglichkeiten vorgesehen sind. Vorne eine kleine Werkzeugrolle und hinten auf dem „Gepäckträger“ eine Lederrolle für die nötigsten Utensilien wie Regenzeug etc.. Gut, dass die Kreditkarte im Geldbeutel Platz hat.
Mein Fazit: Da macht Trike fahren richtig Spaß. Obwohl ich auch immer der Meinung war, dass ein „richtiges“ Trike einen Käfermotor haben muss, hat mich das V8 doch ein Stück in die andere Richtung gebracht. Klasse Sound, genügend Leistung und Automatikgetriebe. Da kann man ganz entspannt cruisen und das Fahrgefühl genießen. |


